
Sehenswürdigkeiten
Kapellenweg Bürglen
Erfahren Sie mehr von der Bürgler Geschichte und erleben Sie ein Stück Kultur in der freien Natur. Der neu eingerichtete, 10km lange Kapellenweg führt Sie vorbei an elf Kapellen in und um Bürglen herum. Downloads: Routenplan, Detailbeschrieb Kapellenweg
Tell-Museum
Im alten, rekonstruierten Wattigwylerturm aus dem 13. Jahrhundert befindet sich eine einmalige Sammlung von Dokumenten zum Thema Tell. Die Sammlung will nicht die Existenz von Wilhelm Tell beweisen, sondern die unglaubliche Ausstrahlung der Tell-Idee in die weite Welt aufzeigen. Einen Besuch dieses schön präsentierten Museums dürfen Sie auf keinen Fall versäumen.
Öffnungszeiten: von Mai – Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr und im Juli – August 09.30 Uhr bis 17.30 Uhr durchgehend.
www.tellmuseum.ch
Tell-Lehrpfad
Die Geschichte des Wilhelm Tell ist eine spannende und populäre Erzählung, die viele einzelne Schauplätze beinhaltet. Die Idee eines Tell-Lehrpfades entstand anlässlich des „Tellsommers“ im Jahr 2003. Mit insgesamt acht Informations-Tafeln erzählt der Lehrpfad in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch die Geschichte des legendären Wilhelm Tell und erläutert in kurzen, aber prägnanten Textteilen auch den Mythos rund um die Entstehung der Eidgenossenschaft. Die Wanderer und Fussgänger können somit in der „Tell-Natur“ in spielerischer und informativer Art und Weise die denkwürdigen Ereignisse nachlesen und miterleben. Zusätzlich zum Geschriebenem vermögen Bilder und alte Stiche auf den Tafeln eine optimale Verbindung vom Damals zum Heute herzustellen.
Im Jahr 2004 wurde der Tell-Lehrpfad offiziell eröffnet. Der Lehrpfad wird viele Besucher des Tellmuseums und der schönen Landschaft begeistern. Die kurze Geschichtswanderung wird als Dokument die Besucher erfreuen. Er ist für Jung und Alt und besonders für Schulklassen oder Gruppen ein interessantes Erlebnis. Durch dieses zusätzliche Angebot erfährt Bürglen eine weitere kulturelle Bereicherung.
Die acht Tell-Kreis-Lehrpfadtafeln werden jeweils Anfang Mai montiert und stehen beim Tellmuseum, an der Staldengasse, beim Tellenkreuz an der Klausenstrasse, bei der Schächenbrücke und am alten Klausenweg in Hartolfingen.
Tellskapelle
Gestiftet 1582. Sie steht an der Stelle,kwo Tells’ Haus gestanden haben soll. Sie birgt an der Fassade und im Innern einen sehenswerten Freskenzyklus aus der Bauzeit der Kapelle. Es sind die ältesten bekannten Tellfresken. Sie wurden 1949 unter wertlosen Bildern entdeckt und freigelegt.
Tellbrunnen
Tell mit Knabe, reizvolle Statue des Einsiedler Bildhauers Josef Benedikt Curiger aus dem Jahre 1786. Sie stand früher auf einer Brunnensäule in Altdorf und war das erste Altdorfer Telldenkmal. Sie wurde den Bürglern von den Altdorfern geschenkt.
Pfarrkirche Sankt Peter und Paul
Erstmals 875 erwähnt, heutiger Bau von 1681, erbaut von Johann Jakob Scolar. Frühbarocker Bau mit Kuppelraum, der von aussen nicht sichtbar ist. Im Innern befinden sich schöne Altäre, ein prunkvoller Orgelprospekt und sehr schöne frühbarocke Stuckaturen. Der Turm stammt vom romanischen Gotteshaus. An seiner Aussenseite befinden sich dekorative Malereien: der heilige Christophorus, Wilhelm Tell und die Inschrift „Gott und Fryheit“. Am Dorfplatz, auf der Chorseite der Kirche, zwei reizvolle Rundkapellen mit geschweiften Haubendächern: Beinhaus und Ölbergkapelle aus dem Jahr 1693.
Wallfahrtskapelle im Riedertal
Erste Erwähnung 1535. Schöner gotischer Chor mit Rippengewölbe. Die Kapelle wurde 1545 erweitert. Das Schiff ist mit Renaissancemalereien (um 1592 und zu Beginn des 17. Jahrhunderts) vollständig ausgemalt. An der Rückwand grosses Fresko des Jüngsten Gerichts. Im Chor sehr schönes frühgotisches Gnadenbild, eine Pietà, aus der Zeit um 1340. An den Wänden des Schiffs befinden sich zahlreiche alte Votivbilder.
Haus in der Spielmatt
Eindrücklicher hölzerner Giebelbau aus dem Jahr 1609 mit Klebedächern, Butzenscheiben und Ziehladen.
Repräsentatives Beispiel eines hölzernen herrschaftlichen Urner Wohnhauses aus der Zeit des Barocks.
Gasthaus Adler
Prachtvoller hölzerner Blockbau mit bemalten Läden, erbaut 1636. Eines der ältesten Gasthäuser in Uri mit schönen Balkendecken und altem Buffet in der Gaststube. Prächtiges Wirtshausschild.
Haus zur Stiege
Das mächtige Haus zur Stiege liegt an exponierter Lage neben Kirche und Friedhof im Dorfkern von Bürglen und wurde wahrscheinlich anfangs 16. Jahrhundert erbaut. Es soll bis 1681 als Pfarrhaus gedient haben. Ab 1866 diente das Haus der Armenpflege in Bürglen. Dazwischen wurde der Saal im Erdgeschoss als Schulraum mit eigenem Eingang genutzt. 1868 kaufte Arnold Alois das Haus zur Stiege und benutzte es als Wohnhaus. Es bliebt bis 2001 im Besitze der Familie Arnold. Vor kurzem wurde es von den neuen Besitzern umgebaut und renoviert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Das Haus zur Stiege ist im 2002 auch ins Vereichnis der Schutzobjekte aufgenommen worden.
Ludwigstube
Diese befindet sich im 1. Stock des Hotel Tell. Hier war der Bayernkönig Ludwig II im Jahre 1865 zu Gast. Daher auch der Name Ludwigstube.